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Das Emmy-Noether-Gymnasium...
...ist nach einer bedeutenden Mathematikerin benannt. Emmy Noether, oft liebevoll als "Mutter der Algebra" bezeichnet, wurde am 23. März 1882 in Erlangen geboren. Als begabtes Mädchen konnte sie damals nur die "Höhere Töchterschule" besuchen und schloss ihre Ausbildung mit dem Lehrerinnenexamen in Englisch und Französisch ab. Dann aber folgte sie ihrer Berufung und erkämpfte sich mit dem Abitur die Zulassung zum Hochschulstudium, das damals eigentlich nur Männern vorbehalten war.In Göttingen und Erlangen studierte sie Mathematik und war 1907 die erste deutsche Frau, die an der Erlanger Universität promovierte. Ohne feste Anstellung arbeitete sie acht Jahre lang unentgeltlich am Mathematischen Institut Erlangen. Durch ihre Veröffentlichungen wurde sie so bekannt, dass die großen Mathematiker Felix Klein und David Hilbert sie 1915 nach Göttingen holten. Männliche Bewerber durften sich habilitieren, Emmy Noether jedoch nicht. Erst die Revolution von 1918 brachte den Frauen die rechtliche Besserstellung. So konnte sich Emmy Noether 1922 als erste Frau in Deutschland habilitieren und als Professorin tätig sein. In den folgenden Göttinger Jahren entstanden ihre bahnbrechenden Arbeiten zur modernen Algebra. Wie vielen anderen Wissenschaftlern wurde ihr das Jahr 1933 zum Schicksalsjahr. Wegen ihrer demokratischen Gesinnung und ihrer jüdischen Abstammung zwangen die Nationalsozialisten sie, Deutschland zu verlassen. Sie emigrierte in die USA, wo sie am 14. April 1935 an den Folgen einer Operation starb.
Emmy Noether - Mahnerin und Vorbild für Lehrende und Lernende
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